Stand 29.7.2004
Der fliegende Kanaldeckel.
Die meisten Teile der Kölner Verwaltung und auch der städtischen Eigenbetriebe legen wenig Wert auf Humor und Witz
im Bereich ihrer Arbeit. Dies ist bedauerlich, da Lachen doch gesund sein soll und
so viele Mitbürger vielleicht zumindest Praxisgebühren einsparen könnten.
Um so wichtiger ist es, die wenigen Anflüge von Humor innerhalb der Verwaltung auch entsprechend zu würdigen.
Darum werde ich diese Geschichte nun ins Netz nageln. Sollten Sie Ähnlichkeiten mit dem alten Scherz
über die bedauernswerte Kuh Elsa finden, nun, Sie dürfen sie getrost behalten.
Sie lesen hier eine weitere Posse aus Rodenkirchen, geschildert aus meiner subjektiven Sicht
als einer der am Ende Bezahlenden.
Die Vorgänge wurden akribisch von Herrn Dipl.-Ing. Wilfried Leich dokumentiert, aus seinem Fundus
stammen auch die hier verwendeten Fotos. Ich darf mich an dieser Stelle herzlich für die
mir zur Verfügung gestellten Materialien bedanken !
Die Stadtverwaltung und Eigenbetriebe selbst scheinen bei diesem Themenbereich leider ein nur sehr geringes
Interesse an einer angemessenen Öffentlichkeitsarbeit zu haben.
Die Probleme der Kläranlage in Zeiten des Hochwassers.
Die Stadt Köln betreibt im Stadtteil Rodenkirchen eine Kläranlage, die sich nur wenige hundert Meter vom Rhein
entfernt befindet. Das geklärte Abwasser wird via Kanalisation in den Fluß geleitet. Um dem Wasserdruck, der sich
bei Hochwasser in der Kanalisation aufbaut, entgegen wirken zu können, ist im Klärwerk eine auf Schneckenbasis
arbeitende Pumpe installiert. Solche Pumpen können konstruktionsbedingt keinen starken Druck erzeugen, dafür sind
Kanalisationen ohnehin nicht geeignet, da diese den Druck aufgrund ihrer Bauart (unter anderem schlichte Überlappung
der Rohre im Bereich des Stoßes) nicht halten könnten.
Diese Darstellung ist stark vereinfacht, trifft aber sicher im Kern zu.
Was es nicht alles gibt. Frühjahr 1998
Alles gut. Bis zum Frühjahr 1998, denn da gab es ein Hochwasser. Damit einher ging
beim Zuschalten der Schnecke ein Überdruck im Kanalsystem. Selbiger wiederum brachte einen
Kanaldeckel zum 'fliegen'. Das übermütige Kanalsystem wurde daraufhin von den
Stadtentwässerungsbetrieben (StEB) mit einem drucksicheren Kanaldeckel zur Ordnung gerufen.
Für die StEB war der Fall damit erledigt.
Das ist doch nicht möglich (1). 23. März 2001
Wie vorgesehen nahm im Laufe des Hochwassers 2001 die Schneckenpumpe wieder ihren Dienst auf. Nicht vorgesehen war, daß
sich das Wasser darauf hin ebenfalls wieder einen von der StEB nicht genehmigten Weg in die Freiheit
suchte.
Nämlich an dem befestigten Kanaldeckel vorbei. Dies hatte unter anderem eine großflächige Unterspülung der Straße
so wie neue Beschädigungen am Kanal zur Folge.
Dazu, soviel darf ich ganz vorurteilsfrei bemerken, bedarf es eines nicht unerheblichen Wasserdrucks innerhalb des Kanalsystems.
Wie auch immer, nun steht es 2 : 0 im Spiel Rhein gegen StEB.
Das Foto stammt von Herrn Leich und ist datiert auf den 25.3.2001 .
Dies rief völlig folgerichtig die StEB auf den Plan, die sich direkt mit einigen interessanten Fragen konfrontiert
sah. Denn die Schneckenpumpe kann erfahrungsgemäß soviel Druck nicht aufbauen. Aber passiert ist nun mal passiert, was
also tun ?
Die StEB, des Nachdenkens scheinbar schnell müde, entschloß sich zur kommentarlosen Instandsetzung der Schäden. Fall abgeschlossen.
Nun hat dieser Kanal und auch -deckel auf der anderen Seite jahrelang zuverlässig mit dem restlichen Kanalsystem zusammengearbeitet.
Für mich also klar eher Wirkung als Ursache. Wie bereits 1998 auch.
Mit diesem Kanaldeckel ist jetzt jedenfalls Ruhe. Ähnlich der Ruhe einer Küche, in der gerade das Sicherheitsventil des
Schnellkochtopfs noch fester geschlossen wurde.
Das mag wohl dem einen oder anderen aufgefallen sein, aber Mitarbeiter der StEB gehörten scheinbar nicht zu dieser
Gruppe.
Das ist doch nicht möglich (2). 22. Januar 2003
Für weite Teile der StEB völlig unerwartet kam es bei dem nächsten veritablen Hochwasser (über 9 Meter Kölner Pegel)
wieder zu Schäden an einem Kanaldeckel. Es war der nächste hinter dem vor zwei Jahren befestigten auf dem Weg zum Klärwerk.
Auch diesmal ist wieder die Straße großflächig unterspült, aber wen interessiert das schon wirklich. Die Sanierung
jedenfalls erfolgt umgehend. Raten Sie mal, auf wessen Kosten ?
Auf jeden Fall hat sich Vater Rhein mit seinem Dickkopf mal wieder durchgesetzt, die StEB bewegt sich und betreibt
Ursachenforschung.
Die Begehung der Kanäle endet schnell vor einer recht massiven Barriere, 350 Kubikmetern oder 500 Tonnen (!) Bentonit.
Dieser macht sich im Kanal zum Rhein richtig breit. Und mindert den Querschnitt um mehr als 70 %.
Aha, so, 350 Kubikmeter / 500 Tonnen !?!
Bentonit ?!?
In unserem Kanal !?!
Bevor wir dieses wirklich interessante Thema weiter verfolgen, lassen Sie uns zunächst über den bereits oben erwähnten
Humor der Verwaltung reden.
Sie finden hier eine Stellungnahme der StEB vom wahrscheinlich 14.10.2003, der Brief trägt kein Datum.
Sie ging Herrn Leich aufgrund seiner Anfrage vom 2.9.2003 zu diesem Themenkreis zu.
Ich selbst hätte es auch nicht schöner sagen können. Jedesmal, wenn ich sie lese, umspielt ein Schmunzeln meine
Lippen ;-)
Das ist doch nicht möglich (3). 20. Februar 2003
Kaum sucht man nach dem Grund, warum die Rodenkirchener Kanalisation das ihr anvertraute Wasser bei größeren
Mengen nur unwillig ableitet, findet man also einen stark verstopften Kanal.
Immerhin, es hat nicht weiterer
Kanalbrüche bedurft, auf der anderen Seite frage ich mich, ob die Verantwortlichen der StEB bei einem
ähnlichen, allerdings auf ihrem privaten Grund und mit ihrem privaten Geld zu bezahlenden Vorfall
einen ebensolchen Langmut bewiesen hätten.
Von den drei Vorfällen hätten die beiden letzten und auch teuersten vielleicht vermieden werden können, wenn
man sich bereits 1998 über den erstaunlichen Druck im Kanalsystem etwas mehr gewundert hätte.
Von Fachleuten
im Bereich Wasserbau erwarte ich eigentlich, daß umgehend erkannt wird, daß der Kanaldeckel an dem erheblichen Überdruck
im Kanalsystem völlig unschuldig ist. Und eine Suche nach dem wirklichen Grund auslöst. Also genau das, was nicht geschehen
ist.
Immerhin sind wir nun endlich zum Kern des Problems vorgedrungen, einer wirklich großen Menge Bentonit.
Was in aller Welt ist Bentonit ?
Diese Frage kann ich nun durch einen Blick in Netz unter www.bentonit.de beantworten.
Bentonit ist ein tonhaltiges Gestein, daß unter anderem in der Bauindustrie viele Anwendungszwecke kennt. Hier ein Auszug
aus www.bentonit.de:
- Bauwerksabdichtungen gegen Wassereinwirkungen;
- Errichtung von Wasserbarrieren;
- mineralische Dichtung von Deponien, Teichen, Kanälen, Biotopen etc.;
- Untergrundkonsolidierung;
- Bau von Erddämmen;
- Oberflächenversiegelungen;
- Gleitmittel bei der Verlegung von Kabeln;
- Bohrspülzusätze;
- Injektionsmittel zur Abdichtung von Stollen und Hohlräumen;
- Stützflüssigkeiten beim Bau von Schlitzwänden;
- Zusatz zur Herstellung von Spezialzementen;
- Zusatz zur Erhöhung der Wasserdichtigkeit und des Haftvermögens bei Beton;
- Zusatz zur Verringerung der Entmischungsneigung und Schwindung bei Beton;
- Zusatz zur Herstellung und Veredelung von Baustoffen (Zementerzeugnisse, Gipserzeugnisse);
- Konditionierung von Schlämmen.
Aha ! Jetzt muß nur noch geklärt werden, wie sich dieser Stoff in den Ablasskanal des Rodenkirchener
Klärwerks verirren konnte.
Es wurden von 1998 an Tiefbau-Arbeiten am Klärwerk durchgeführt, um eine bessere Hochwasserabschottung zu
gewährleisten. Dabei wurde wohl auch Bentonit verwendet. Ebenso wurde der StEB und damit dem ausführenden Unternehmen
1998 von der Bezirksregierung eine Genehmigung erteilt, nicht klärpflichtiges Abwasser in einer Menge von bis zu 7
Liter/Sekunde in den Auslasskanal zu leiten. Dieses Wasser durfte eine Anteil von 2 % Bentonit enthalten.
Lesen Sie dazu wieder ein Zitat aus dem Brief der StEB an Herrn Leich:
"Die Einleitung des Betriebswassers wurde vom Abwasserinstitut (TA) strichprobenweise überwacht. Die jetzt
vorgefundene Menge Bentonit entspricht nach den Ermittlungen von TA durchaus den genehmigten 2 %.
Die Einleitung solcher Betriebswässer haben bislang bei anderen Baustellen keine Probleme ergeben,
so dass kein Grund 'zur Sorge' oder verstärkten Kontrollen bestand."
Das hier erwähnte Abwasserinstitut (TA) ist der Dienstleistungsbereich der StEB.
Auch dieses Bentonit - Foto stammt von Herrn Leich. Ohne weitere Worte.
Hat mal einer einen großen Teppich ?
Es liegt in der Natur der Sache, daß die StEB innerhalb des beschriebenen Themenbereichs eher wenig
Diskussionsbedarf sieht. Allerdings sind Teppiche, unter die man etwas kehren könnte, in Köln bereits seit geraumer
Zeit Mangelware. Der Bedarf übersteigt das Angebot bei weitem. Dies gilt insbesondere für solche Pracht-Teppiche,
unter denen 500 Tonnen Bentonit Platz finden könnten.
Dazu kommen dann noch nörgelnde Bürger mit quälenden Fragen, ob nicht doch vielleicht irgendwo irgendwas schief
gelaufen ist. Da hilft nur noch die traditionell hochinvestigative Kölner Presse.
Im Kölner-Stadt-Anzeiger vom 5.9.2003 erscheint mit der Überschrift "Zäher Kampf mit harter Masse" folgender
Artikel:
Es wurde also ein 'Rest' von 500 Tonnen Bentonit 'entsorgt'. Und die StEB hat nichts, aber auch garnichts wissen können.
Und will nun eine Firma verklagen, deren Leistung seinerzeit von der StEB abgenommen und für ordnungsgemäß erklärt wurde.
Im Übrigen freut es mich zu hören, daß eine Firma, die in Insolvenz gegangen ist, sicher noch so viele Vermögenswerte
hat, daß auch nachrangige Schuldner wie die StEB auf dem Klageweg zu ihrem Geld kommen werden.
Auch begeistert mich maßlos, daß es in Deutschland kaum noch regnet. Allerdings möchte ich hier in Erinnerung rufen, daß
die genehmigte Entsorgungsmenge des Bentonits nicht von der Regenmenge abhängig war.
Jetzt den schwarzen Peter dem armen Petrus in die Sandalen schieben zu wollen, halte ich für mehr als unsportlich. Und
nicht gerade triefend vor Einsicht in etwaige, höchst eigene Verfehlungen der Verantwortlichen.
Auch hier sollte der geneigte Leser den Artikel vielleicht mehrfach studieren, um den darin enthaltenen Humor von Seiten
der StEB gebührend würdigen zu können.
Spätestens jetzt ist der Moment gekommen, wo ich wieder mal viel mehr Fragen als Antworten habe.
Diese Situation kommt mir merkwürdig bekannt vor.
Fragen, Fragen, immer wieder Fragen.
Die Menge des kanalverstopfenden Bentonits entsprach wohl ungefähr
350 Kubikmetern oder 500 Tonnen. Das ist eine ganze Menge, also mindestens 15 prall gefüllte und auch große
LKW (38-Tonner).
Sollten Sie Schwierigkeiten haben, sich diese Masse vorzustellen, denken Sie einfach an einen normalen zweiachsigen
Kipplaster (7,5-Tonner), der seine gesamte Ladung in Ihrem Vorgarten ablädt. Mehr als 60 mal.
Ich bin kein Tiefbau-Fachmann, aber technisch durchaus ein wenig beschlagen. Hier wurde nicht der Hoover-Staudamm gebaut,
sondern 'nur' der Hochwasserschutz um ein Klärwerk verstärkt.
Da stellt sich mir direkt die Frage, wieviel Bentonit bei dieser Baumaßnahme
insgesamt verbraucht wurde ?
Und wie dabei ein Rest von dieser Größenordnung entstehen kann ?
Gab es eine Bauaufsicht und wer hat sie geführt ? In welchem Umfang hat die StEB selbst Kontrollen (zu Materialverbrauch
und vorschriftsmäßiger Entsorgung des Bentonit) durchgeführt.
Da die Kanalisation, die Jahrzehnte ordnungsgemäß gearbeitet hat, laut Schreiben der StEB an Herrn Leich bei dem
Hochwasser im Frühjahr 1998 den ersten
Überdruck anzeigte, würde ich schlicht davon ausgehen, daß sich Bentonit bereits seinerzeit querschnittsmindernd
im Kanal breitgemacht hat.
Ist also direkt am Anfang der Arbeiten eine größere Menge Bentonit via Kanal entsorgt worden oder hat es bereits
vorher andere Baumaßnahmen mit Bentonit gegeben ? Und, nicht völlig unwichtig, lag da bereits die Erlaubnis
der Bezirksregierung zur Entsorgung vor ?
Die Genehmigung zur Einleitung des Bentonits wurde erteilt von der Bezirksregierung. Konrtolliert wurde
stichprobenartig von dem Abwasserinstitut (TA), also einer der StEB zugehörigen Institution. Die StEB
wiederum ist Ausführende der Maßnahme.
Ist es in solchen Fällen gängige Praxis, daß die Kontrolle über die Einhaltung von Vorschriften vom
Ausführenden selbst durchgeführt wird ?
Vom Auftreten der ersten Unregelmäßigkeit im Frühjahr 1998 bis zur Entdeckung des Bentonits im Frühjahr 2003
sind fast 5 Jahre vergangen. In dieser Zeit ist der betroffene Kanal augenscheinlich nicht überprüft worden.
Liegt hier eine Fahrlässigkeit von Seiten der StEB vor ?
Wurden aus dem gesamten Vorgang innerhalb der StEB irgendwelche Konsequenzen gezogen ?
Gab es bereits 1998 bei der StEB einen Aktionsplan, wie bei solchen Vorkommnissen zu verfahren ist ?
Wenn nein, wurde ein solcher Aktionsplan aufgrund der vorliegenden Erfahrungen erarbeitet, um weitere solcher
Vorkommnisse zu verhindern ?
Die im KStA genannte Schadenssumme von 300.000 Euro ist ja erfreulich niedrig. Gemeint ist damit aber wohl
ausschließlich die Befreiung des Kanals vom Bentonit.
Mich würde wirklich der gesamte Kostenrahmen dieser Aktion, also inclusive Kauf und Antransport des Bentonit sowie
zweimaliger Kanal- und Strassensanierung und letztlich der Entsorgung des Bentonit interessieren.
Also sind alle dämlich, nur der Verfasser dieser Zeilen nicht ?
Der geneigte Leser könnte den Eindruck bekommen, als seien die Mitarbeiter der StEB in meinen Augen nur
Intelligenz-Allergiker mit einem ausgeprägten Hang zur Schludrigkeit. Dies ist grundfalsch. Ich bin sicher, daß die StEB
wie auch die anderen Behörden und Eigenbetriebe der Stadt viele engagierte und auch kluge Beschäftigte hat.
Auf der anderen Seite scheint es aber doch einige wenige Mitarbeiter zu geben, die vielleicht mit ihren Aufgaben
ein wenig überfordert sind. Ansonsten sind mir die hier beschriebenen Vorgänge völlig unerklärlich.
Vielleicht hilft es ja, dem Volksmund ein wenig Glauben zu schenken und einmal dort nachzuschauen, wo
auch tote Fische zuerst stinken.
Was will der Tütenüggel überhaupt ?
Ganz einfach, ich will nicht, daß so etwas noch einmal passiert. Und das aus dieser Erfahrung bei den zuständigen Stellen
Konsequenzen gezogen werden. Sowohl personeller als auch logistischer Natur.
Nur wer nicht arbeitet, macht keine Fehler. Dies gilt auch für die StEB. Aber wenn eine solche Menge Baustoff entsorgt
werden muß, hat sie vorher jemand bestellt. Und augenscheinlich nicht kontrolliert, ob sie wirklich gebraucht wird.
In der sogenannten freien Wirtschaft gibt es für solch ein Verhalten jedenfalls kein Fleißkärtchen, es sei denn,
man ist vielleicht Vorstandsvorsitzender.
Des weiteren fände ich es wirklich schön, wenn man bei unerklärlichen Vorkommnissen wie dem überhöhten Druck im Kanalsystem
zukünftig zwischen Ursache und Wirkung unterscheiden würde. Das könnte manchen Euro sparen.
Und es ödet mich maßlos an, von einigen wenigen Mitarbeitern der Stadt für immer wieder dumm verkauft zu werden.
Wohlgemerkt von Leuten, die von unserem Geld bezahlt werden.
Aber wenigstens brauchen diese Verwalter keine Angst zu haben,
daß ich einmal persönlich bei ihnen vorbeischaue. Denn mein Hals ist inzwischen so dick, daß ich nicht mehr durch
die Türen des Rathauses passe.
Ganz am Ende will ich keinesfalls immer an Szenen wie diese denken müssen, wenn die arme Stadt Köln mal wieder über
ihre Finanzen jammert. Das tue ich schon viel zu lange. Und ich habe die Nase voll. Nicht nur davon.
© Gregor Gerlach - Text, Wilfried Leich - Fotos.